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Heimische Wildgehölze

WildgehoelzeHagebutten

Bei Bäumen und Sträuchern unterscheidet man heimische Wildgehölze und, auf bestimmte Merkmale hin, gezüchtete Ziergehölze sowie Gehölze aus anderen Vegetationszonen und Ländern. Unsere heimische Tierwelt ist besonders gut an heimische Bäume und Sträucher angepasst, d.h. hier funktionieren die lebenswichtigen oft hoch spezialisierten Nahrungsbeziehungen und Nahrungsnetze besonders gut. Nicht heimische Gehölze werden i.d.R. von viel weniger Tierarten als Nahrungsquelle und Lebensraum angenommen. Heimische Weiden, insbesondere die Sal-Weide, sind im Frühjahr z.B. die wichtigsten Nahrungsgehölze für Wildbienen.


Wie bei den Wiesenpflanzen und Saumarten haben auch Bäume und Sträucher bestimmte Vorlieben an den Standort, bzw. sie können sich an bestimmten Standorten besser gegenüber den anderen Strauch- und Baumarten durchsetzen. Manche Gehölze wachsen besser an sonnigen Standorten und vertragen eher Trockenheit andere gedeihen auch im Schatten und mögen es feuchter usw..


Ob als Einzelbaum, Baumgruppe, Allee, Solitärstrauch oder Hecke, Wildgehölze sind Nahrungsquellen, Jagdreviere, Niststätten, Futterplätze, Unterschlupfe und Schlafquartiere für viele Tiere. Bei Pflanzungen sollten möglichst gebietsheimische Wildgehölze verwendet werden. Wichtig ist es den richtigen Baum für den jeweiligen Standort auszuwählen und ausreichend Platz für eine natürliche Wuchsform mit möglichst wenig Rückschnitt und genügend Bodenraum für den Nährstoff- und Wasserbedarf einzuplanen.

Waldsaum BFW

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